DDR-Bürger – und zwar solche, die dafür sind, wie die anderen, die dagegen sind – können es sich immer nicht so recht vorstellen oder wollen es jedenfalls lieber nicht; umgekehrt gehen BRD-Bewohner so fest davon aus, daß sie sich allenfalls über die mangelnde Sichtbarkeit der entsprechenden Fortschritte wundern: Die stückweise Aneignung des ehemaligen SED-Staats durch die westdeutsche D-Mark-Demokratie läuft. Sie läuft nicht per Ausverkauf von Meißener Porzellan und ostdeutschen Fußballspielern, sondern über Maßnahmen, die „Kapitalhilfe“ heißen, „Hilfe“ ganz groß geschrieben.