Seuchen & Katastrophen

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Lebensmittel werden immer reichlicher hergestellt, und „dennoch“ wächst die Lebensmittelknappheit. Genug Nahrungsmittel wären für die Hungernden schon da; das einzige, was ihnen fehlt, ist der „Zugang“ – dass damit das Geld gemeint ist, ist jedem so klar, dass man es gar nicht explizit aussprechen muss. So zeigt sich, dass Geldverdienen und nicht Versorgung der ausschließliche Zweck der Herstellung von Bedarfsgütern ist; marktwirtschaftliche Armut, Hunger und Elend verdanken sich allein dieser Zweckbestimmung der Produktion.

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Einen „Aufstand von außen“ gegen die verhassten Generäle in Birma forderte eine aufgeregte Öffentlichkeit im Herbst 2007. Der Anlass war das Scheitern einer Mönchsrevolte in Rangun und der öffentliche Aufruf legte den Verantwortungsträgern der freien Weltordnung die Beseitigung des Regimes im ideellen Auftrag der geknechteten birmanischen Massen nahe. Damals fand sich keine Menschenrechtsmacht mit Mumm für den Job, so dass die Militärs einfach weiterregieren konnten.

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Was diesen Wirbelsturm von anderen unterscheidet, liegt darin, was er aufgewirbelt hat: Das Vorhandensein von jeder Menge Elend und Verwahrlosung in New Orleans und die Art, wie die Zuständigen unter den Augen der eigenen Bürger wie der ganzen Welt damit umgegangen sind. „Man kommt sich vor, als wäre man in Haiti oder Angola und nicht in den Vereinigten Staaten!“

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Das bisher zweitstärkste gemessene Erdbeben der Neuzeit mit nachfolgenden Flutwellen im Indischen Ozean verwüstet am 2. Weihnachtstag 2004 weite Teile der Küste Südostasiens. Sobald den berufenen Staatenlenkern damit etwas hinreichend Wichtiges auf ihre Tagesordnung gerät, leben in den Hauptstädten der „1. Welt“ schlagartig sämtliche imperialistischen Berechnungen auf, die dort ohnehin andauernd angestellt werden. Irgendetwas erschüttert die Staatenwelt, und sofort wird durchkalkuliert: Was ist daraus zu machen? Was lässt sich da politisch gewinnen.

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In Pretoria wollen 41 Pharmakonzerne gegen die RSA klagen, weil sie den Patentschutz missachten will, um an billige Aids-Medikamente zu kommen. Die UNO unterstützt das Anliegen der RSA, soweit es dieser nur um billige Medikamente gegen Aids von armen Negern geht. Zu viele Aidskranke bedrohen die Stabilität und damit die Funktionalität des Kontinents.

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1. Ein Anti-Armutsversprechen aufzumachen unter Verhältnissen, die „extrem Arme“ systematisch produzieren, nicht dieser Zynismus stößt Kritikern auf, sondern dass das doch auch ohne kalte Buffets ginge! 2. „Die Immunschwäche droht die Entwicklung der letzten 50 Jahre zunichte zu machen.“ Ein zynischer Witz: genau die Fortschritte, die diese Länder als Teilnehmer am imperialistischen Weltmarktgeschäft gemacht haben, sind für die verheerenden Wirkungen der Seuche verantwortlich.

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Schuldenerlass für die „Ärmsten“ ist alles andere als ein staatlicher Neubeginn der Dritten Welt: die Imperialisten haben diese Länder endgültig abgeschrieben und ihnen den Status von mittellosen Armen- und Krankenhäusern verpasst – mit Internetanschluss allerdings; wenn schon kaum mehr Geschäfte laufen, sollen sie wenigstens erreichbare(!) Mitglieder der Staatenwelt bleiben.

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Die USA erklären die Ausbreitung von Aids in Afrika zu einer globalen Sicherheitsbedrohung und sich damit zuständig für die Betreuung des Verfalls afrikanischer Staaten. Indem sie diesen Verfall als pures Sicherheits- bzw. Seuchenproblem behandeln, bekunden sie ihre Absage an jegliche Form von Entwicklung; den politischen Kredit, der vormals ein kleines Stück afrikanischer Staatlichkeit gestiftet hat, halten sie für entbehrlich – doch sich selbst überlassen wollen sie den hoffnungslosen Fall Afrika deswegen noch lange nicht.

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Dass Naturkatastrophen so verheerend ausfallen wie jüngst in der Türkei ist dem Geldmangel der dort lebenden Leute, den Kalkulationen von Bauunternehmen und dem Staat geschuldet. Leitartikler der SZ finden die wahren Ursachen: der Mensch als widersprüchliches Wesen.

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Die katastrophalen Verwüstungen, die der Hurrikan in großen Teilen von Honduras und Nicaragua angerichtet hat, resultieren aus den erbärmlichen Lebensumständen, die der Naturkraft nicht gewachsen waren. Deswegen ist sofort klar, dass schon die Wiederherstellung der dort normalen Verhältnisse ohne auswärtige Hilfe undenkbar ist, die zwar großspurig angekündigt wird, im Resultat jedoch sehr schäbig ausfällt. Der Imperialismus kennt nämlich das eigentliche Opfer der „Naturkatastrophe“: Das ist er selber, dem die nützlichen Dienste der ruinierten Staaten abhanden zu kommen drohen…

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