Die Konkurrenz der Kapitalisten – Überblick

Die Konkurrenz der Kapitalisten erscheint fortlaufend in der politischen Vierteljahreszeitschrift GegenStandpunkt. Diese Seite bietet einen Überblick über das Tabellenschema, soweit es fertig ausgearbeitet ist und wird fortlaufend aktualisiert (Stand: März 2018).

Einleitung: Das System der freien Konkurrenz und sein Inhalt

  Die elementaren Bestimmungen des kapitalistischen Geschäfts: Gesellschaftliche Produktion für privaten Gewinn Vermehrung des Kapitals: Ausdehnung der Produktion und des Handels Steigerung des Wachstums: Die Produktivität des Kapitalismus Wachstum durch Zentralisation von Kapital: Der Konkurrenzkampf um die Überwindung der Konkurrenz Die letzte Garantie und der ultimative Zweck des Wachstums: Imperialistische Erfolge der Nation
Der Zweck des Kapitalisten und seine Mittel

§ 1 Die Tätigkeit des industriellen Kapitalisten

Geldvermehrung als Zweck der Produktion – Lohnkosten als Schranke der Rentabilität, Arbeitsleistung als ihr Mittel – Außerökonomische Voraussetzungen des Geschäfts, das seine Notwendigkeit und seine Macht auf Leistungen politischer Gewalt gründet

§ 7 Wachstum

Natürlicher Bedarf des Kapitalisten, zugleich Sachzwang seiner Revenuequelle – Der Umschlag des Kapitals: Notwendiger Bedarf an, zugleich Quelle von zusätzlichem Kapital; Gewinn wird re-investiert, dadurch Garantie für Einkommen – Mehr Arbeit fällt an, auch für den Unternehmer; der Beruf des ‚leitenden Angestellten‘

§ 13 Senkung der Stückkosten

Das Diktat des Marktes: Senkung der Stückkosten – Das Rezept: Einsparung von Lohnkosten durch Steigerung des Vorschusses für effektivere Produktionsmittel – Der Marktpreis: bestimmt durch die Rate des Profits – Die permanente Umwälzung des Produktionsprozesses und ihre Folgen für die Arbeit und ihre Bezahlung; Grund und Segen der Arbeitslosigkeit

§ 19 Kapitalgröße als entscheidende Waffe im Konkurrenzkampf – Konkurrenz um die Eliminierung von Konkurrenten – Kampf um die Besetzung von Sphären der Kapitalanlage, alte und neue, weltweit – Strategien der Enteignung und das Ziel des Monopols § 25 Das Recht der Kapitalisten auf Erfolg und auf die Welt als Erfolgsbedingung, anerkannt durch den Hüter des Rechts und auf die Füße gestellt: Inpflichtnahme des Kapitals durch und für die Höchste Gewalt – Kapitalwachstum: Eine Machtfrage
Der Markt

§ 2 Der Markt

Keine Wirtschaftsweise, sondern die Zirkulation des Kapitals – Konkurrenz um die Erzielung lohnender Preise – Angebot und Nachfrage: Vom freien Spiel der Kräfte und seinem Inhalt – Der „Arbeitsmarkt“

§ 8 Erweiterung des Marktes

Vertrauen auf und Konkurrenz um Zahlungsfähigkeit – Der Dienst des Handelsstandes am Geschäft der Industriellen und sein Preis: Eine neue Front in der Konkurrenz um Absatz und Marktpreis – Liquidität für einen wachsenden Markt: Ersatz von Geld durch Geldzeichen; das Giralgeld – Kostensparende Bedienung des Bedarfs nach mehr Arbeit

     
Staat und Konkurrenz

§ 3 Der bürgerliche Staat

Im Innern: Ein Gewaltmonopol für die freie Konkurrenz – Freiheit und Gleichheit: Der Schutz von Person und Eigentum – Ein Rechtsstaat für alle Klassen von Staatsbürgern – Die ökonomische Ausstattung der Macht

Nach außen: Souveränität nach außen: Territorialisierung des Geschäfts – Von der Unabhängigkeit des Volkes – Militär

§ 9 Staatsaufgaben

Im Innern: Der Anspruch der Kapitalisten auf Bedienung ihrer Wachstumsbedürfnisse durch die Gesellschaft: Eine Agenda für die öffentliche Gewalt – Die erste Leistung des bürgerlichen Gesetzgebers: Ausstattung der Geldinteressen der Bürger gemäß ihrer Klassenlage mit dem nötigen Quantum ordentlicher Gewalt – Erste Anforderungen an den Staatshaushalt: Herrichtung von Land und Leuten für den Wachstumsdrang der Kapitalisten – Staatsgeld mit Zwangskurs für den Liquiditätsbedarf des Geldhandels; die erste Notwendigkeit eines Staatsschatzes – Sicherstellung ausreichender Staatsfinanzen unter Schonung des Kapitalwachstums (1): Das Steuerwesen

Nach außen: Kontrakte zwischen Gewaltmonopolisten für ein Kapitalwachstum über die nationalen Grenzen hinaus – Staatseinnahmen aus den Handelserfolgen auswärtiger Kapitalisten: Der Zoll – Die zwischenstaatliche Abrechnung über den grenzüberschreitenden Handel und die zweite Funktion des Staatsschatzes – Die Unterwerfung des Globus unter die Notwendigkeiten des Wachstums: Imperialismus & Kolonialismus

     
Kredit

§ 4 Der kommerzielle Kredit

Kontinuität und Effektivität produktiver Geldvermehrung als Liquiditätsproblem und dessen Lösung – Das Vertrauen auf kontinuierlichen Geschäftserfolg der Konkurrenten als Quelle benötigter Liquidität, also als Mittel zur Herbeiführung des,antizipierten Geschäftserfolgs – Produktivkraft und Risiko des Vertrauens von Gläubigern wie Schuldnern auf die Geschäfte der ganzen Zunft

§ 10 Leihkapital

Hebel des Wachstums durch Trennung der Ausdehnung der Produktion vom Umschlag des Kapitals – Die Gleichung ‚Kapital = Kredit‘: Das zweiseitige Geschäft mit Schulden – Tücken der Kooperation zwischen industriellem und Bankkapital – Das Umlaufmittel: Vom Geld- zum Kreditzeichen

     
Staat und Kredit § 5 Die staatliche Betreuung der Konkurrenz, die sich des Kredits bedient: Rechtsschutz für das Eigentum, das durch die Verwendung von Zahlungsversprechen als Geld gefährdet wird

§ 11 Der Staat als Schöpfer eines nationalen Kreditgeldes

Im Innern: Anerkennung und Kontrolle der Verwendung von Schulden als Geld und Kapital durch den Gesetzgeber – Der Staat als „Bank der Banken“ mit „Banknotenmonopol“: Garant des Privatgeschäfts mit Schulden und autonomer Kreditschöpfer – Inflation (1): Notwendiger Kollateralschaden des kreditfinanzierten Wachstums – Sicherstellung der Staatsfinanzen (2): Staatliche Kreditzeichen mit Geldqualität als Quelle staatlicher Verschuldungsfähigkeit; Inflation (2)

Nach außen: Auswärtiger Handel auf Basis eines von Staats wegen autonom geschöpften Kreditgeldes – Die Notenbank sichert die Konvertibilität der Währungen – Die staatliche Zweckbestimmung des grenzüberschreitenden Handels: Masse und Qualität des nationalen Kreditgeldes
 

     
Ideologien

§ 6 Notwendig falsches Bewusstsein über Geld, Gewinn, Eigentum, Markt und Staat; gewöhnlich sowie wissenschaftlich

Grundmuster der Würdigung die die Einkommensquelle Kapital erfährt: Die Beschwörung von Leistungen, die mit dem Zweck nichts zu tun haben, ihn aber gutheißen – ,Die ‚Schattenseiten‘ als Problem: arm/reich, Verteilung, Knappheit/Maßlosigkeit – Die BWL: Marktwirtschaft als Inventar von Faktoren, mit denen resp. über die ein Unternehmen disponiert, also im Sinne seines „ökonomischen Prinzips“ Entscheidungen zu treffen hat

§ 12 Wachstum ist fein, weil es mehrt alles, was man so braucht – Also ist es gut, wenn auch das Geld arbeitet – Aber schlecht, wenn Inflation, woran der Staat schuld ist: Er soll leisten & dabei auf seinen Geldbeutel achten – Die BWL rechnet nach und vor, wie ein Betrieb zu rechnen hat, beim Wachsen – VWL schwärmt von I = S, und vom „Beitrag“ des internationalen Geschäfts zum allseitigen Wachstum, und vom Zins als Lohn für Verzicht auf Zeit und Geld