Die Konkurrenz der Kapitalisten § 18

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Die Konkurrenz der Kapitalisten: Kapitel III
§ 18 Das Nebeneinander von Erfolg & Scheitern, der Standpunkt von wirklichen und imaginierten Opfern & Nutznießern als meinungsbildende Produktivkraft

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Wachstum mit den Mitteln gesteigerter Kapitalproduktivität ist ein ewiger Kampf. Es braucht permanent neue Mittel, eine ständige Fortentwicklung der in Apparaten vergegenständlichten Produktivkräfte; Stillstand geht gar nicht. Es ist zugleich ein fortwährender Wegwerfprozess: von Reichtum, der sich nicht mehr als produktiv genug bewährt, wie von Arbeitskräften mit ihren beruflichen Fähigkeiten; von ganzen Industrien und Branchen. Das kapitalistische Geschäftsleben ist keine Perspektive für alle, die es betreiben; und schon gar keine Lebensstellung für die, die die Arbeit machen. Der Anerkennung des Marktes als Regulativ allen Wirtschaftens, der grundsätzlich positiven Stellung aller Beteiligten zum System der Konkurrenz schadet das nicht. Dass Produktion und Versorgung in der Marktwirtschaft als permanenter Existenzkampf der maßgeblichen Wirtschaftssubjekte ablaufen, sorgt für vielerlei Unzufriedenheit, begründet aber keine Kritik; weder an den Konkurrenten, jedenfalls soweit die sich an die Regeln des Systems halten; noch und schon gleich nicht an dem System der Regeln, das Fortschritte in der Produktivität der Arbeit nur als Mittel im Kampf um Sieg oder Niederlage zwischen kapitalistischen Firmen kennt, zulässt und verlangt.

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