VI. Der Weltmarkt (2)
Arbeit und Armut als Mittel der Staatenkonkurrenz

Die Freiheit zum grenzüberschreitenden Geldverdienen erhalten Kapitalisten durch die Übereinkunft zwischen nationalen Staatsgewalten, welche die Territorialisierung des Geschäfts, das sie betreuen, für eine Beschränkung halten. Staaten, die ihre Gesellschaft auf die Vermehrung von Kapital verpflichten, gründen nämlich ihren ökonomischen Bestand darauf, dass sie sich ihre Finanzmittel aus den Umsätzen und Einkommen ihrer Bürger beschaffen. Ihr Interesse an möglichst viel Erwerbstätigkeit im Land schließt die Benutzung auswärtiger Geldquellen ein. Es entspricht dem Bedarf der Geschäftsleute, Produktion und Handel durch die Verwendung auswärtigen Reichtums zu erweitern.

Aus dem Buch
2014 | 132 Seiten | 10,00 € | bestellen
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