Trump renoviert NAFTA und kümmert sich um seine Hemisphäre

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Trump renoviert NAFTA und kümmert sich um seine Hemisphäre
Eine neue Hausordnung für die mexikanische Filiale und ein paar Deals im Hinterhof

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Die Regierung Trump hat die Ausnahmestellung der USA in der Weltpolitik nicht nur gegen Europa und China zu verteidigen. An den eigenen Grenzen sind den USA untragbare Risiken erwachsen: aus der Rücksichtslosigkeit dort und weiter südlich gelegener Staatswesen gegenüber amerikanischen Bedürfnissen; und daraus, dass nun auch diese Weltgegend zum Terrain eben der konkurrierenden Mächte geworden ist, die danach trachten, den US-amerikanischen Nießbrauch an dem Kontinent zu verkürzen, der eigentlich den USA exklusiv zusteht. Hinsichtlich des nördlichen Anrainers Kanada und des südlichen Nachbarn Mexiko haben die USA dagegen eigentlich schon vor ca. 25 Jahren vertragliche Vorsorge getroffen, indem sie mittels ihrer überlegenen Verhandlungsmacht ein entsprechendes Freihandelsabkommen durchgesetzt haben. Das hat vor allem Mexiko ökonomisch zu einer politisch eigenständigen südlichen Ausstülpung des US-Standortes gemacht und dem Land durch seine unmittelbare Anbindung an die Interessen des amerikanischen Kapitals einen Sonderstatus gegenüber dem Rest der lateinamerikanischen Staatenwelt verpasst. Allerdings handelt es sich nach Trumps Auffassung bei diesem Vertrag hinsichtlich seiner Wirkungen und unerwünschten Nebenwirkungen insgesamt um eine einzige „Katastrophe“ und einen veritablen „Betrug am amerikanischen Volk“.

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