Der Sandinismus in Nicaragua kommt zu seinem erzwungenen Ende

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Der Sandinismus in Nicaragua kommt zu seinem erzwungenen Ende

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Die aktuelle Politik der USA zur Beendigung des Maduro-Regimes in Venezuela verbindet Trumps Sicherheitsberater Bolton mit dem Verweis darauf, dass, was die endgültige Verbreitung der Freiheit in Lateinamerika betrifft, ein über Venezuela hinausreichender US-amerikanischer Handlungsbedarf besteht: In Caracas herrscht ja nur ein Vertreter der Troika of Tyranny in this Hemisphere – Cuba, Venezuela and Nicaragua. Während indessen fast täglich der Stand und die weiteren Chancen des von den USA betreuten Aufstandes gegen Maduro öffentlich erörtert werden, bleibt es in Sachen Nicaragua zumeist bei der Erinnerung daran, dass eben auch dort ein überfälliger Diktator zur Abwicklung ansteht. Das heißt jedoch nicht, dass die US-Macht hier bislang untätig geblieben ist. Im Schatten der sich seit einiger Zeit hinziehenden venezolanischen Affäre gibt es durchaus Fortschritte im Sinne dieses selbsterteilten Auftrags der USA auch in Bezug auf Nicaragua, die erstmals im Frühjahr 2018 öffentliche Aufmerksamkeit erregen.

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