Buchprogramm

Peter Decker
Karl Held
  • Ein Staatsprogramm, das „Deutschland" heißt, und „über alles!" meint
  • Nationalismus: Anpassungswille und Weltsicht für nützliche Idioten
  • Die freie Wahl, die die Machtfrage in der DDR wieder eindeutig beantwortet hat
  • Die „Währungs-, Wirtschafts- und Sozialunion": Die erste und vollständige Verwirklichung aller Dogmen des Marxismus auf dem Boden der DDR
  • Die DM, ihre berufenen Eigentümer, ihr einzig wahrer Verwendungszweck und der Beruf des freien Lohnarbeiters
  • „Europa" – die verschärfte Konkurrenz um die Führungsmacht auf dem alten Kontinent
  • „Neutralität" – der Kriegsgrund, für den die NATO unbedingt weiter bestehen bleiben will
  • Die Stasi und ihre Ablösung durch Verfassungsschutz und Bildzeitung
  • PDS, Historischer Materialismus und der unverwüstliche Sinn einer verkehrten antikommunistischen Weltanschauung
1990 | 253 Seiten | ab 4 € inkl. MwSt. zzgl. Versand
Peter Decker
Karl Held
  • Eine Kritik der politischen Ökonomie der DDR und einer Planwirtschaft, die keine war
  • Eine Kritik der realsozialistischen Form politischer Herrschaft und des alternativen Nationalismus, dem das Herrschen im Namen des Volkes diente
  • Eine Kritik des imperialistischen Geists der "deutschen Frage" und des D-Mark-Kapitalismus, der sich den Osten herrichtet
  • Eine Abrechnung mit dem nationalen Programm, das den "Weltfrieden" um einen echt deutschen Casus belli bereichert
1989, 2024 | 264 Seiten | ab 10 € inkl. MwSt.
Peter Decker

Der kritische Geist in Feuilleton und Wissenschaft hat gefunden, wonach er suchte: astreine Bekenntnisse zur NS-Propaganda von Volk und Führer, Rasse und Opfertum, die den großen Denker Martin Heidegger als Faschisten entlarven. Die Praxis des deutschsprachigen Philosophiebetriebs, Heideggers politische Gesinnung „nicht als von seinem ureigenen Denken getragen“ anzusehen, war ihrer Unhaltbarkeit überführt – und doch wurde nur ein weiteres Mal die etablierte Trennung zwischen dem Geist von Heideggers Philosophie und seiner Affinität zum Faschismus fortgeschrieben: In Textstellen, die der Mann erfreulicherweise seinem Gesamtwerk zugeordnet hat, hat man entdeckt, dass er doch glatt „stets gesagt und geschrieben hat, was er wirklich dachte – er war wirklich Faschist“. Am faschistischen Geist einer Philosophie finden kritische Antifaschisten einfach nichts zu kritisieren: Was der Denker „wirklich“ denkt, offenbart sich für sie erst dort, wo er sich offen zum Faschismus bekennt. Dass einer aus philosophischer Drangsal Faschist wird, kommt für sie nicht in Betracht.

1988, 2020 | 84 Seiten | ab 8 € inkl. MwSt.

Niemand braucht zu wissen, was Geld ist, um damit einkaufen zu gehen oder welches einzunehmen; was Preise sind, um sie zu zahlen oder sich bezahlen zu lassen; wie Profit geht, um ihm zu dienen oder ihn zu verdienen. Das preisen die Macher der "Marktwirtschaft" als einen ihrer Vorzüge.

1987, 2005 | 120 Seiten | ab 12 € inkl. MwSt. zzgl. Versand
Karl Held
Theo Ebel

Die Weltlage 1983

  • Von den Leistungen des weltpolitischen Sachverstandes und seinen Grundlagen: »Unsere Interessen«, »Wir«, Moderner Nationalismus
  • Der Frieden einer Wirtschaftsordnung: Der »freie Westen«, »Handel und Wandel« weltweit, Die Welt als Kapitalmarkt, Das »europäische Einigungswerk«, Die »Entwicklungsländer«
  • Die Weltmächte und ihre unverbrüchliche Feindschaft: Die NATO: Friedensgarantie durch die Vorbereitung des Dritten Weltkriegs, Die Sowjetunion: »Archipel Gulag«, »Sozialimperialismus« oder »Weltfriedensmacht«?
  • Die Bundesrepublik Deutschland: Entwicklungen eines Frontstaats
1983, 2023 | 336 Seiten | ab 10 € inkl. MwSt.

Der dritte Imperialismus-Band (1981) behandelt die unter dem Vorbehalt gemeinsamer Gegnerschaft gegen die ehemalige Sowjetunion gestellten paar Nationen, die sich neben den USA als Miturheber des Weltgeschäfts und der westlichen Weltherrschaft bewährt haben, sowie deren Konkurrenz und wenig liebevolle „Freundschaft“. Und er erklärt die „3. Welt“, die ökonomischen und politischen Eigentümlichkeiten souverän gemachter Kolonien, denen jede Voraussetzung fehlt, der bürgerliche Staat zu sein, der sie gleichwohl sein wollen.

1981, 1983, 2026 | 254 Seiten | ab 8 € inkl. MwSt.

Der zweite Imperialismus-Band (1979) stellt dar, wie die USA es geschafft haben, die kapitalistische Weltmacht Nr. 1 zu werden; untersucht die Instrumente der von den USA inszenierten „Weltwirtschaft“ - Dollar, Internationaler Währungsfonds, allgemeines Zoll- und Handelsabkommen - und bekämpft einige Irrtümer über das Weltgeld; analysiert die Logik strategischer Planung auf Basis der „absoluten“ Waffe, die sich die amerikanischen Militärs als erste verschafft haben; erklärt das Imperialistische am amerikanischen Geistesleben; stellt klar, was von der „Niederlage“ der USA in Vietnam zu halten ist.

1979, 2024 | 104 Seiten | ab 8 € inkl. MwSt.

Im demokratischen Sprachgebrauch gilt „Imperialismus“ heute als Name für die längst vergangene Epoche der Aufteilung der Welt zwischen konkurrierenden Kolonialmächten. Dabei sind die weltweiten Interessen des kapitalistischen Geschäftslebens und der Gewalt, die ihm alle Schranken aus dem Weg zu räumen sucht, ganz gewiß nicht bescheidener geworden, seit jeder Erdenwinkel mit einer eigenen Herrschaft bestückt worden ist.

1979, 2014, 2022 | 102 Seiten | ab 10 € inkl. MwSt.
Hg. Karl Held

Sich um das Gelingen der Politik zu sorgen, ihren Erfolg an Hoffnungen, Idealen und ganz ehrenwerten Anliegen zu messen, in denen meist der Mensch im Mittelpunkt steht – das ist bürgerliche Staatstheorie. Die Sorgen von Politikern bei der Bewältigung der Sachzwänge, die der Erfolg der Nation auf die Tagesordnung setzt, den Regierten ans Herz zu legen und sie mit der Dauerfrage zu befassen, ob die politischen Führer ihr Amt auch gut verstehen – das ist politische Meinungsbildung, wie sie in den Zeitungen steht. Demgegenüber ist ein Buch ganz bestimmt kein Angebot, in dem nichts anderes dargelegt wird als der Grund und der Zweck des bürgerlichen Staates.

1979, 1980, 1999, 2008, 2024 | 144 Seiten | ab 10 € inkl. MwSt.