Grundeigentum und Finanzkapital in China

Der chinesische Finanzmarkt legt seine kapitalistische Reifeprüfung ab

Die chinesischen Kommunisten haben 1949 mit ihrer Bauern-Revolution das noch vorkapitalistische Grundeigentum, das „Monopol gewisser Personen über bestimmte Portionen des Erdkörpers“ (Marx) abgeschafft. Der spätere Beschluss der KPCh, den „kapitalistischen Weg“ einzuschlagen, bewegt die Partei keineswegs zur (Wieder-)Einführung von privatem Grundeigentum. An ihrem kommunistischen Erbe, die parasitäre Klasse der Grundeigentümer revolutionär abgeschafft zu haben, hält die Partei nach ihrer Systemwende fest. Stattdessen setzt sie eine Überakkumulation ins Werk, die von der Reife des chinesischen Kapitalismus zeugt.

Aus der Zeitschrift
Gliederung
Der Text ist noch nicht frei verfügbar.