Machtwechsel in Bolivien
Von der „Bewegung zum Sozialismus“ zum „Kapitalismus für alle“
Im ‚ärmsten Land Lateinamerikas‘, Bolivien haben mit der Machtübernahme der Rechten die zwanzigjährigen Bemühungen der linken ‚Movimiento al Socialismo‘-Regierungen, dem Weltmarkt irgendwie die Mittel für eine nationale Entwicklung abzuringen, ein Ende gefunden. ‚Das konnte ja auf die Dauer nicht gutgehen‘, so der mainstream. Aber was ging da mit über 20 Jahre ‚Movimiento al Socialismo‘ an der Macht und was bleibt?
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Gliederung
- I. Die politökonomischen Verhältnisse in Bolivien
- II. Das Erneuerungsprogramm des MAS unter Evo Morales
- Eine neu verfasste Staatsgewalt, ein neu aufgestelltes Volk …
- ... und ein „sozialistischer Extraktivismus“ zur Entwicklung der Nation
- Das Agrarwesen – ein ewiger Gegensatz und seine neue Handhabung durch den MAS
- Das Lithium-Geschäft: Anstrengungen, die Einkünfte des Staates solider und unabhängiger zu machen
- III. Hochzeit und Abgang des MAS-Staatsprogramms
- IV. Die politische Krise
- V. Die fortschrittliche Leistung der „Bewegung zum Sozialismus“