Exkurs zu „Arbeit und Reichtum“
Zum Verhältnis zwischen Produktivkräften und Produktionsverhältnissen im Kapitalismus

Die Finanzkrise nimmt bedrohliche Ausmaße an, weitet sich aus und dauert Jahr um Jahr an. Die Expertenwelt ist aufgeregt, sieht sich zu Deutungen des Geschehens herausgefordert – und entdeckt den berühmtesten Kritiker der kapitalistischen Produktionsweise, Karl Marx, wieder einmal neu. Überraschend aktuell findet man seine Analysen und bescheinigt ihm die Leistung, höchst scharfsinnige Prognosen über gesellschaftliche Entwicklungen und vor allem Fehlentwicklungen gestellt zu haben.

Das Lob ist ein Quatsch. Marx‘ Leistung besteht nicht in Vorhersagen, sondern in der Erklärung der politischen Ökonomie des Kapitals, dessen Herrschaft bislang noch keine Revolution aus der Welt geschafft hat.

Aus der Zeitschrift
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Konkordanz

Als Exkurs erschienen in:

Mit den Produkten der Arbeit, die sie verrichten lassen, müssen die kapitalistischen Unternehmer „am Markt“ bestehen, also den Konkurrenzkampf gegen ihresgleichen um die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft gewinnen. Darüber regelt sich die „Versorgung“ der „Konsumgesellschaft“; umgekehrt entscheidet sich am marktwirtschaftlichen Erfolg, welche Produktion gesellschaftlich überhaupt notwendig war.

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