Donald Trump und sein Volk

Dieser Artikel ist in der Zeitschrift GegenStandpunkt 2-17 erschienen. Sie kann über den Buchhandel oder direkt beim Verlag als Druckausgabe oder E-Book erworben werden.

Ein Sieg des ‚Populismus‘ im Herzen der Demokratie
Donald Trump und sein Volk – zu ihrem Glück vereint

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Ende Januar kommt in den USA ein Mann an die Macht, der einen unerschütterlichen Glauben an die Großartigkeit des amerikanischen Volkes und einen gediegenen Hass auf das ‚politische Establishment‘ des Landes pflegt.

Letzteres nämlich macht er für die katastrophale Lage der Nation verantwortlich, die gar nicht zu dem passt, was Trump seinen Landsleuten an großartigen Leistungen zutraut. Im Gegensatz zu seinen Kritikern und Konkurrenten, die mit Erfolgsmeldungen über die wirtschaftliche Übermacht von Silicon Valley und Wall Street, über die Stärke des amerikanischen Militärs und über die Offenheit, Fortschrittlichkeit und Dynamik des wissenschaftlichen und kulturellen Lebens der USA auftreten, konstatiert Trump ein umfassendes wirtschaftliches, innen- und außenpolitisches und nicht zuletzt moralisches Desaster: Die USA werden im Welthandel von großen und kleinen Konkurrenten geschlagen; aus dem einst glorreichen ‚Heartland‘ der industriellen Weltdominanz ist ein armseliger ‚Rust Belt‘ geworden; die zu harter Arbeit bereiten Amerikaner finden immer weniger Jobs und leben davon immer schlechter, weil die Industrieunternehmen, die sie mit ihrer Arbeit einst groß gemacht haben, heute lieber anderswo arbeiten lassen. Und: Amerika gewinnt schon lange keine Kriege mehr und auch sonst überhaupt ziemlich wenig.

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