Weihnachten in Afghanistan

Dieser Artikel ist in der Reihe Chronik – kein Kommentar! der Zeitschrift GegenStandpunkt 1-18 erschienen. Sie kann über den Buchhandel oder direkt beim Verlag als Druckausgabe oder E-Book erworben werden.

Dreimal Deutschland – Afghanistan, zweimal zurück
Drei weihnachtliche Flugreisen mit patriotischem Bildungswert

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Den ersten Flug absolviert die deutsche Verteidigungsministerin. Im Feldlager des afghanischen Bundeswehrkontingents inszeniert man ein bisschen heimatliche Weihnacht zwischen Glühweinbuden und Weihnachtsbaum, und die christlich-demokratische Chefin des deutschen Kriegsapparates stimmt vor versammelter Presse zusammen mit ihrer Truppe die fälligen Lieder an. Das kommt gut an bei den Soldaten, deren Bedürfnis nach Anerkennung die Dienstherrin wunderbar bedient, wenn sie mit ihrem festtäglichen Besuch die Bedeutung ihres Einsatzes an der Front würdigt und sich persönlich für ein paar Stunden unter die Truppe mischt. Aber wenn es nur um die gegangen wäre, hätte man im Heimatland davon gar nichts mitkriegen müssen, wie von der Leyen in einem Feldlager für ein paar Stunden den unverbrüchlichen Zusammenhalt von politischer Führung und uniformierten Befehlsempfängern inszeniert; der eigentliche Adressat dieses Auftritts war ihr Volk an der Heimatfront.

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