Angela Merkel

Dieser Artikel ist in der Zeitschrift GegenStandpunkt 4-18 erschienen. Sie kann über den Buchhandel oder direkt beim Verlag als Druckausgabe oder E-Book erworben werden.

Angela Merkel
Aufstieg und Fall der mächtigsten Frau der Welt

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Überblick

Aus lauter öffentlicher Vorfreude darauf, demnächst von anderen Christdemokraten regiert zu werden, geht hierzulande etwas verloren, was die Nation an Merkel hatte. Den zahlreichen Rückblicken, die im Lichte ihres Abgangs die Größe ihrer politischen Persönlichkeit in Erfolg und Scheitern würdigen, stellt der GegenStandpunkt seinen garantiert unnostalgischen Rückblick auf eine mustergültige Charaktermaske der deutschen Staatsräson und ihres imperialistischen Aufstiegs gegenüber.

Weil mittlerweile der Erfolg des deutschen Euroimperialismus, den sie so perfekt regiert und repräsentiert hat, von allen Seiten gründlich bestritten wird und im Innern der Republik der Widerstand gegen und der Hass auf sie und ihre Flüchtlingspolitik einfach kein Ende nimmt, sind unzufriedene Patrioten bis tief in ihre eigene Partei hinein ihrer bis neulich unangefochtenen Führerin überdrüssig. Ihr ‚Führungsstil‘ und das Mantra der ‚Alternativlosigkeit‘ passen nicht mehr zum Land und seinen ‚Herausforderungen‘. Weder die hämischen Abgesänge noch die heuchlerischen Respektsbezeugungen, weil sie endlich Leine zieht, werden den Leistungen einer Frau gerecht, die 18 Jahre lang mit der Staatsräson verwachsen war, in deren Dienst sie konsequent ‚durchregiert‘ hat. Grund genug, eine abweichende Bilanz zu ziehen, die erklärt, was ein Politiker für den erfolgreichen Gebrauch deutscher Macht können und wissen muss.

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