3. Kapitel
Das "neue Denken": Gutes Betragen als sozialistische Staatsräson

Seit M. Gorbatschow nicht mehr regiert, schreibt er mehr. Bücher z.B. über den "Putsch" gegen ihn im Sommer 91 und über das rasch nachfolgende Ende seiner Sowjetunion, über sein Leben und dergleichen mehr . An diesen Büchern fallen westlichen Rezensenten, die den Reformer an der Macht noch zu ihrem Helden und einem auch intellektuell brillanten Vorkämpfer gegen die im Westen sprichwörtliche sowjetkommunistische Borniertheit erklärt hatten, gewisse Schwächen auf. K. Grobe z.B., Sowjetexperte der "Frankfurter Rundschau", macht sich in einer Sammelbesprechung von Büchern über den Zerfall der Sowjetunion den Spaß, einen ganzen Absatz aus Gorbatschows letztem Bestseller zu zitieren:

Aus dem Buch
Systematischer Katalog
Länder und Abkommen
Gliederung
Der Text ist nicht frei verfügbar.
Konkordanz
  • Perestrojka. Eine Rezension: Aus MSZ Nr. 5 1988.
  • Wie Gorbatschow den guten Ruf des Kommunismus ruiniert: Aus MSZ Nr. 11/12 1988