III. Die moderne Mikroökonomie
Der Nutzen als methodisches Problem oder: Von der subjektiven Wertlehre zu einer "Theorie des Komsumverhaltens"

Die "klassische" Nutzentheorie betrachtet die im Warentausch prak­tizierte Gleichsetzung der unterschiedlichen Warenkörper und des "Tauschmittels" Geld als Folge einer identischen Bewertung durch das Subjekt, so daß eine objektive Qualität, aufgrund deren verschie­dene Güterquanta als Maß füreinander füngieren, geleugnet wird. Im Terminus der "subjektiven Wertlehre" ist der Widerspruch dieser Theorie zusammengefaßt: Das, was die ökonomische Wissenschaft unter der Bezeichnung "Wert" zu erklären hat, faßt sie als nicht exis­tent aufund verlegt die ökonomische Qualität, ohne die keine Gleich­heit zwischen Warenquanta zustandekäme, in die subjektive Bedürf­tigkeit. Das quantitative Verhältnis, das im Tausch zwischen Ware und Geld stets vorliegt, gerät dieser Theorie daher zu einem exquisi­ten "Problem" ihrer Fortentwicklung. Den kritischen Geistern in den Reihen moderner Nationalökonomen, die mit der Frage

Aus dem Buch
1987, 2005 | 120 Seiten | 12,00 € | bestellen
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