Planungsregeln für erfolgreiches Wirtschaften in der kapitalistischen Konkurrenz
Kritik der Betriebswirtschaftslehre

Leute, die einen besseren, wenn möglich leitenden Job in der Wirtschaft anstreben, machen keine Lehre, sondern sammeln Erfahrungen in Praktika und studieren Betriebswirtschaftslehre. Deren Vertreter an den Hochschulen präsentieren die BWL als angewandte Wissenschaft, die sich mit Rat und Tat für die real existierenden Betriebe nützlich macht und qualifiziertes Personal für deren Führung bereitstellt. Brotlose Kunst wollen sie nicht produzieren. Gleichzeitig legen sie Wert darauf, das Fach als selbständige wirtschaftswissenschaftliche Disziplin und überhaupt als Wissenschaft zu präsentieren. Als solche bringt es die BWL zu theoretischen Leistungen, die Lehrende wie Lernende im Fach immer wieder zu der Kritik veranlassen, sie seien in praktischer Hinsicht wenig hilfreich. Das scheint irgendwie dazuzugehören zu einer Wissenschaft, die nützliches Wissen für die Praxis liefern will. Und irgendwie scheint es auch ganz normal zu sein, dass sich niemand so recht für die Frage interessiert, was die BWL theoretisch – als wissenschaftliche Erklärung eines Trumms Wirklichkeit – leistet; noch nicht einmal die, oder die zuletzt, die sich die Theorie dieser wirtschaftstheoretisch fundierten (ebd.) Betriebslehre im Rahmen ihres Studiums aneignen. Doch genau der Frage will eine demnächst erscheinende Schrift nachgehen, deren erste Kapitel wir im GegenStandpunkt 2-17 als Vorabdruck veröffentlichen.

Aus der Zeitschrift
Der GegenStandpunkt 2-17 kann im Buchhandel oder direkt beim Verlag bestellt werden.
Systematischer Katalog
Gliederung
Konkordanz

Die Broschüre, deren erste Kapitel in diesem Artikel veröffentlicht wurden, ist inzwischen erschienen:

Der Text ist nicht frei verfügbar.