Friedensabkommen mit den FARC

Dieser Artikel ist in der Reihe Chronik – kein Kommentar! der Zeitschrift GegenStandpunkt 4-16 erschienen. Sie kann über den Buchhandel oder direkt beim Verlag als Druckausgabe oder E-Book erworben werden.

Nobelpreiswürdiges Friedensabkommen mit den FARC in Kolumbien
Kolumbiens herrschende Klasse streitet über die Kosten des Friedens

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Überblick

Das ‚Ende von Jahrzehnten schmutziger Guerilla-Kampf und Bürgerkrieg in Kolumbien‘ ist mit Genugtuung aufgenommen worden: Da ist endlich ein Ende gemacht worden mit einem – als schlagkräftige Guerilla längst erledigten – Störfaktor und Restbestand an gewalttätigem Widerstand im Land; ein erfreulicher Fortschritt in Sachen Frieden und Ordnung. Sowohl die Bestimmungen des ‚Friedensabkommens‘ selbst, denen sich die FARC unterwirft und ausliefert, wie der erbitterte Widerstand gegen einen ‚Verhandlungsfrieden‘ von ganz anderer Seite, aus den Kreisen der Politik wie der Grundbesitzer, sind ein einziger Beweis, dass für die Massen die Verhältnisse, gegen die die Guerilla einmal angekämpft hat, nach wie vor eigentlich un(aus)haltbar sind.

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