Bremen - 15.12.2026 - 19:00

Der Krieg der USA gegen den Iran


Amerikas Krieg für einen MAGA-Frieden im Nahen Osten

Info
Referent
ein Redakteur der Zeitschrift GegenStandpunkt
Veranstalter
Argudiss
Datum & Uhrzeit
Adresse
Bürgerhaus Weserterrassen, Osterdeich 70b

Der Mainstream offizieller und öffentlicher Stimmen zu Trumps „Epic Fury“-Feldzug klingt hierzulande ungefähr so
— Dass der Kanzler von Deutschland von dem Krieg abgeraten hätte, wenn er gefragt worden wäre;
— dass die USA Erfolge nicht einfahren in dem Krieg, den sie ohne Deutschland führen und gefälligst auch alleine führen sollen;
— dass die USA planlos sind, was ein Exit aus dem Krieg sein könnte, dessen Ende Deutschland dringend will;
— dass ihr Ressourcen-verschlingender Krieg gegen den Iran zumindest zwischendurch die US-Unterstützung für den Krieg in der Ukraine fraglich gemacht hat, der für Deutschland so wichtig ist;
— dass die Auswirkungen des Krieges auf die Weltwirtschaft verheerend sind, der Deutsch- land auch ökonomisch bloß schadet - sehr im Unterschied zum Wirtschaftskrieg gegen Russland, der deutschen Interessen dient.
 

Das ist im Prinzip schon alles, was man in der deut- schen Öffentlichkeit über Trumps ersten großen Krieg erfährt. Offenbar genug für alle, die sich an- gewöhnt haben, noch jede Gewalt auf dem Globus und überhaupt alles in der Welt durch die deutsch-patriotische Brille zu betrachten und an alles nur die Frage stellen, wie Deutschland dabei vor- und als Macht vorankommt. Es ist schlicht nichts an Auskunft für diejenigen, die an diesen Krieg zum Beispiel die folgenden Fragen haben:
— Warum hat die Weltmacht USA ihren bis dato gepflegten Umgang mit der Macht Iran aufge- geben und den Krieg beschlossen?
— Wofür führt die Weltmacht USA den Krieg, nach welcher weltpolitischen Logik definiert ihr Führer Trump welches Ergebnis als unbe- dingt herzustellendes Recht Amerikas?
— Wie passen dazu die neuen Sitten in Sachen Kriegsführung und Kriegsdiplomatie, die so ersichtlich davon abweichen, wie die USA den Mittleren Osten bisher mit dem Einsatz ihrer Militärmacht beglückt haben?