Regelmäßige Diskussionsveranstaltungen

Jour fixe in München

Es werden aktuelle Fragen aus der Innen- und Weltpolitik besprochen. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit zur Diskussion von Artikeln der letzten Ausgabe der Zeitschrift GegenStandpunkt.

Zeit: 
jeweils montags, 19:00 Uhr
Adresse: 

Haus International, Elisabethstr. 87, 80797 München
Großer Plenarsaal, 1. Stock
(Zugang nur über den Hof, Toreinfahrt Kathie-Kobus-Straße)

Protokolle: 
Protokolle sind hier verfügbar.

Thema am 18. Februar:

Sanktionen 

Lektüre: GSP 4/18

 

Die Termine im Jahre 2019:

11.3., 25.3., 29.4., 20.5., 24.6., 8.7., 22.7., 5.8., 16.9., 30.9., 14.10., 4.11., 18.11, 9.12.

Jour fixe in Frankfurt

farbeROT lädt zur Diskussion mit Redakteuren der Zeitschrift GegenStandpunkt ein. Für alle, die offen gebliebene Fragen aus unseren Veranstaltungen diskutieren wollen und für Leute, denen die in der Öffentlichkeit verbreiteten Argumente zu den Vorzügen und Sachzwängen unserer Wirtschaftsweise, sowie zur deutschen Innen- und Weltpolitik nicht (mehr) einleuchten, bieten wir diesen Diskussionstermin an.

Zeit: 
Einmal im Monat, mittwochs um 19.00 Uhr
Adresse: 

Studierendenhaus Campus Bockenheim, Jügelstraße 1
Raum K1, K2, K3 (jeweils erster Stock) oder K4 (zweiter Stock)

Termine und Themen werden zeitnah auf www.farberot.de veröffentlicht.

Jour fixe in Regensburg

Forum Kritik Regensburg lädt zur Diskussion mit Redakteuren der Zeitschrift GegenStandpunkt über aktuelle politische und wirtschaftliche Themen ein.

Zeit: 
alle 4 Wochen, mittwochs um 19.30 Uhr
Adresse: 

Gaststätte Walhalla (1. Stock, Tagungsraum)
Am Holzhof 1, 93059 Regensburg

Thema am 13.2.19.: 

Gelbwesten - Ein Machtkampf besonderer Art: Französische Wutbürger gegen ihren populistischen Führer

Jour fixe in Dortmund / Bochum

Zeit: 
Einmal im Monat, immer dienstags, 19.00 Uhr!
Adresse: 

Dietrich-Keuning-Haus
Raum 226
Leopoldstr. 50-58 (Hbf Nordausgang)

Thema am 12.02.:

Frankreichs europapolitischer Vorstoß für eine „Neugründung Europas“

Seit gut zwei Jahren heißt der amerikanische Präsident Trump. Der eröffnet international, in Sachen Welthandel und Weltkreditsystem, und an der Heimatfront einen Wirtschaftskrieg gegen bislang Verbündete wie gegen Rivalen und verspricht Amerikas Sieg in einem neu eröffneten Rüstungswettlauf. Europa reagiert: Die Anführer des Projekts sind sich einerseits einig, Europa schnellstmöglich zu vollenden. Das führt andererseits, weil da imperialistische Mächte unter sich sind, unvermeidlich zu dem Streit ums „Wie“, der in Wahrheit einer ums „Was“, „Wer“ und – wegen des fundamental widersprüchlichen Charakters dessen, was sie da vorhaben – „Ob überhaupt“ ist.

Wir wollen darüber diskutieren,

was gemeint ist, wenn der französische Präsident Macron in seiner viel zitierten Rede hinsichtlich einer ‚Initiative für Europa‘ davon spricht: „Es gilt, eine europäische Souveränität aufzubauen, und es besteht eine Notwendigkeit, sie aufzubauen.“ (Macron, Sorbonne-Rede)

warum und wofür Macron Europa ein in seinen Augen verlockendes Angebot macht, wenn er Folgendes verkündet: „Als einziges ständiges Mitglied der Europäischen Union im VN-Sicherheitsrat [nach dem Brexit] und als Nuklearmacht, Gründungsmitglied von EU und NATO sowie im Besitz von Streitkräften für das gesamte Einsatzspektrum muss Frankreich eine doppelte Zielsetzung verfolgen: seine strategische Autonomie zu wahren und zugleich dazu beizutragen, angesichts der Vervielfachung der gemeinsamen Herausforderungen ein stärkeres Europa aufzubauen. Die Wahrung seiner Ermessens-, Entscheidungs- und Handlungsfreiheit stützt sich in erster Linie auf die Erneuerung der beiden Komponenten der nuklearen Abschreckung.“ (Eckpunkte der Strategischen Überprüfung – Verteidigung und nationale Sicherheit 2017)

inwiefern der französische Präsident sein Programm ‚Europa‘ ohne das „Schlüsselelement“ eines erfolgreichen schlagkräftigen Geldes nicht vollendet sieht: „Souveränität bedeutet schließlich Wirtschafts-, Industrie- und Währungsmacht...Eine nachhaltige Wirtschaftsmacht kann nur mit Hilfe einer gemeinsamen Währung entstehen, weshalb mir so viel an dem Ziel einer Eurozone gelegen ist... Denn ausgehend von dieser Wirtschafts- und Währungsunion, innerhalb dieses Gremiums, können wir das Herzstück eines integrierten Europa schaffen.“ (Macron, Sorbonne-Rede)