Die Kette der Skandale beim Verfassungsschutz reißt nicht ab!

Dieser Artikel ist in der Reihe Chronik – kein Kommentar! der Zeitschrift GegenStandpunkt 2-13 erschienen. Sie kann über den Buchhandel oder direkt beim Verlag als Druckausgabe oder E-Book erworben werden.

Die Kette der Skandale beim Verfassungsschutz reißt nicht ab!

Überblick

„Dümmlich, rassistisch, islamfeindlich: Mehrere Mitarbeiter des Inlandsgeheimdienstes sollen sich beleidigend geäußert haben. Sie gehören ausgerechnet zu der Abteilung, die militante Islamisten beobachtet und deswegen besonders sensibel sein müsste... Mehrere Mitarbeiter traten offenbar nicht nur durch dümmliche, sondern offen islamfeindliche und rassistische Äußerungen hervor. Ein Beamter soll in seinem Büro eine Kreuzritter-Spielfigur so postiert haben, dass ihr Schwert auf eine Miniatur-Moschee gerichtet war... Es sollen Begriffe wie ‚Herrenrasse‘, ‚Muselmann‘ und ‚Ölauge‘ gefallen sein – und das in einer Abteilung, die in ihrem Auftrag tagtäglich zu tun hat mit der Beobachtung von Muslimen und dabei besonders sensibel vorgehen soll.“ (sueddeutsche.de, 22.3.13)

Die Kette der Skandale beim Verfassungsschutz reißt nicht ab!

„Dümmlich, rassistisch, islamfeindlich: Mehrere Mitarbeiter des Inlandsgeheimdienstes sollen sich beleidigend geäußert haben. Sie gehören ausgerechnet zu der Abteilung, die militante Islamisten beobachtet und deswegen besonders sensibel sein müsste... Mehrere Mitarbeiter traten offenbar nicht nur durch dümmliche, sondern offen islamfeindliche und rassistische Äußerungen hervor. Ein Beamter soll in seinem Büro eine Kreuzritter-Spielfigur so postiert haben, dass ihr Schwert auf eine Miniatur-Moschee gerichtet war... Es sollen Begriffe wie ‚Herrenrasse‘, ‚Muselmann‘ und ‚Ölauge‘ gefallen sein – und das in einer Abteilung, die in ihrem Auftrag tagtäglich zu tun hat mit der Beobachtung von Muslimen und dabei besonders sensibel vorgehen soll.“ (sueddeutsche.de, 22.3.13)

„Ausgerechnet“ im Amt für Generalverdacht in Loyalitätsfragen, Abteilung Islam, sind Mitarbeiter tätig, die Muslime für einen zwielichtigen Menschenschlag halten, der unter Kontrolle gehalten gehört; Verfassungsschützer also mit Leib und Seele, bei denen Pflicht und Neigung aufs Schönste zusammenfallen. Das ist nun auch wieder nicht recht und soll ein Skandal sein: der Generalverdacht gehört ohne Vorurteile gegen Muslime praktiziert! Kann der Verfassungsschutz nicht mal weniger engagiertes Personal auftreiben?


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