„Beschäftigung“ – „Globalisierung“ – „Standort“ … Anmerkungen zum kapitalistischen Verhältnis zwischen
Arbeit und Reichtum (II)

Aus der Zeitschrift
Der GegenStandpunkt 1-97 kann im Buchhandel oder direkt beim Verlag bestellt werden.
Konkordanz

Eine überarbeitete und erweiterte Fassung dieses Artikels liegt als Buchveröffentlichung vor:

Margaret Wirth
Wolfgang Möhl

Alle brauchen Arbeit – viele finden keine. Man kann das für ein soziales Problem halten und sich vorstellen, „Beschäftigungsförderung“ wäre die passende Antwort, mit staatlichen Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen und einer Senkung der Lohnnebenkosten, mit der „Schaffung von neuen Arbeitsplätzen“ durch Teilzeit- und Leiharbeit, oder wie auch immer. Über eine gewisse Absurdität muss man sich dabei allerdings schon hinwegsetzen: Wenn es nicht mehr so viel zu tun gibt, das Nötige von weniger Leuten in kürzerer Zeit zu erledigen ist – warum braucht dann überhaupt jeder Arbeit und so viele vollgepackte Arbeitsstunden, um leben zu können? Dass weniger Arbeit ersparte Mühe bedeutet: Warum gilt die Gleichung nicht?

2014 | 132 Seiten | 10,00 € | bestellen
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